Dysphagie (Schluckstörung)

Einsatz von Trinknahrung im Therapieumfeld

Dysphagie (Schluckstörung)

Im Zusammenhang diverser Krankheitsbilder, wie Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz und Apoplex, nach Operationen an Kopf und Hals oder Erkrankungen der Mundhöhle, kann eine Dysphagie (Schluckstörung) auftreten. Durch die Symptomatik, wie Kloßgefühl, Husten, Würgereiz, Hypersalivation, Schlucklähmung oder Schmerzen kann es zur reduzierten Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme kommen. Des Weiteren besteht Aspirationsgefahr und somit die Gefahr der Aspirationspneumonien für die Betroffenen. Zu beachten ist, dass 50% aller Aspirationen still verlaufen.

 

Bedeutung für Betroffene

Für Betroffene besteht die Gefahr der Dehydration und Mangelernährung sowie der ungewollten Gewichtsabnahme und dem Verlust von Muskelmasse.

 

Welche Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen?

  • Je nach Krankheitsbild muss eine medikamentöse oder chirurgische Therapie eingeleitet werden
  • Regelmäßige Mundhygiene beachten
  • Begleitung oder Anreichen der Speisen zur Unterstützung der oralen Nahrungsaufnahme
  • Funktionell orientierte Schlucktherapie einleiten:
    • Bewegungs- und Schluckübungen 
    • Haltungsänderung und Positionsübungen
    • Spezielles Geschirr und Besteck
  • Ernährungstherapie einleiten:
    • Dysphagiekost (fest, breiig, flüssig, gemischt) 
    • Andickungspulver verwenden
    • Medizinische Trinknahrungen, Desserts & Cremes einsetzen

 

Produktempfehlungen

Die empfohlenen Trinknahrungen sind auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen auszurichten. Sie sind hochkalorisch, in geringen Millilitermengen und in verschiedenen Konsistenzen mit süßem, herzhaftem oder neutralem Geschmack einzusetzen. Neben der Trinknahrung können auch hochkalorische Cremes oder Desserts sowie Andickungspulver verwendet werden.

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