Patienteninformationen

Das Thema Inkontinenz ist in vielen Teilen unserer Gesellschaft nach wie vor ein Tabuthema, vor dessen Thematisierung viele Betroffene im Bekannten- oder Freundeskreis zurückschrecken. Für Betroffene bestehen jedoch nicht selten eine Reihe von Fragen, mit denen sie sich allein oder hilflos vorkommen. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen mit geeigneten Hilfsmitteln individuell zu erhalten, zu fördern und zu unterstützen.

Was bedeutet eigentlich Inkontinenz?

Inkontinenz nennt man die fehlende oder mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blasen- und/oder Darminhalt sicher zu speichern und selbst zu bestimmen, wann und wo er entleert werden soll. Unwillkürlicher Urinverlust oder Stuhlabgang sind die Folgen. (Deutsche Kontinenz Gesellschaft)

Welche Versorgungsmöglichkeiten gibt es bei Inkontinenz?

1. Urin-Inkontinenz

Aufsaugende Systeme

je nach Schweregrad der Inkontinenz wird hier unterschieden zwischen
  • offenen Systemen (Vorlagen)
  • Geschlossenen Systemen (Windelhosen/ Pants)
  • Bettschutzunterlagen (Einwegunterlagen/waschbare Unterlagen)

Ableitende Systeme

  • Katheter
    • durch die Harnröhre (= DK) oder
    • durch die Bauchdecke (= SPK) gelegt
  • Zubehör für Katheter (z.B. Bettbeutel, Beinbeutel, etc.)
  • Einmalkatheter
  • Urinal-Kondome
  • ...

Sonstige Hilfsmittel

  • Urinflaschen
  • Toilettenstühle
  • ...

 

2. Bei Stuhl-Inkontinenz

  • Aufsaugend Produkte (siehe Urin-Inkontinenz)
  • Artikel zur Irrigation (für eine regelmäßige Darmspülung)
  • Analtampons
  • ...
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