Lars fährt im Hundeschlitten über den Strand, im Hintergrund die Ostsee. Die Musherin steht hinter ihm und treibt die Hunde an.

Freiheit auf Rädern und beim Durchatmen

Lars’ Abenteuer an der Ostsee

Immer nur sitzen? Von wegen! Für den 23-jährigen Psychologiestudenten Lars ist Stillstand keine Option. Wenn er nicht gerade in seinem hochmodernen Elektrorollstuhl den Campus erkundet, sucht er die Herausforderung in der Natur. Heute tauscht er seinen gewohnten Hightech-Sitz gegen einen Schlittenhundewagen, um im Schlepptau von acht Huskys über den Ostseestrand zu jagen.

Es ist ein Wochenende der Freiheit. Lars ist aufgrund einer diastrophischen Dysplasie sowohl auf eine zuverlässige Beatmung als auch auf seine Mobilitätslösung angewiesen. Dass er heute hier im Sand stehen und dem unheimlichen Heulen der Huskys entgegenlächeln kann, verdankt er dem Zusammenspiel modernster Technik aus dem Hause Löwenstein. Während das Beatmungsgerät LUISA von Löwenstein Medical seine Atmung sichert, gibt ihm sein individuell angepasster Elektrorollstuhl die nötige Unabhängigkeit im Alltag.

„Da sind sie, endlich!“, ruft Lars seinen Eltern Inge und Michel zu. Die Huskys nähern sich, geführt von den Mushern Marianne und Dirk. „Ich hab’ da richtig Bock drauf. Ich glaub’, das wird Freiheit pur“, antwortet Lars auf die Frage nach seinem Befinden.

Freiheit ist für Lars ein zentrales Thema. Seine körperlichen Einschränkungen fordern innovative Lösungen. Sein Rückenmark und seine Atemmuskulatur sind geschädigt; nachts und bei besonderer Belastung ist er auf Beatmungs-Unterstützung angewiesen. Doch Beatmung ist nur die eine Seite der Medaille – die andere ist die Bewegung. Sein Rollstuhl ist für ihn weit mehr als ein Fortbewegungsmittel; er ist das Fundament seiner Mobilität, das ihm den Weg bis an den Strand geebnet hat. Vor dem Start tankt Lars noch einmal Kraft an seinem Beatmungsgerät, während sein Rollstuhl ihn sicher in Position bringt.

Rückblende: Erst am Vortag hatte Lars das Musher-Camp in Heringsdorf erkundet. Dank der Wendigkeit seines Rollstuhls konnte er sich mühelos zwischen den Gespannen bewegen und kam sofort mit Marianne und Dirk ins Gespräch. „Du willst mal mitfahren? Klar, das kriegen wir hin!“, versprach Dirk.

Keine 24 Stunden später wird Lars auf einen speziellen Sitz geschnallt, der fest am Trainingswagen der Musher verankert ist. Ein kurzes Kommando, und die Hunde preschen los. Mit bis zu 30 Stundenkilometern schießt der Wagen gen Horizont. Lars genießt den Speed, das Flowgefühl und den Fahrtwind. Es ist das gleiche Gefühl von Selbstbestimmung, das er verspürt, wenn er mit seinem Rollstuhl unterwegs ist – nur diesmal mit acht „Hundestärken“ zusätzlich.

„Das war total genial“, schwärmt er später, als er sicher aus dem Schlitten zurück in seinen Rollstuhl gehoben wird. „Ich war wie schwerelos!“

Im Endeffekt ist alles möglich, was man sich selbst als möglich erachtet.

Am Abend im Hotel planen Lars und sein Vater bereits das nächste Abenteuer: Tauchen. Noch fehlt die passende Lösung für das Beatmungsgerät unter Wasser, doch die Familie bleibt optimistisch. Ob Beatmungstechnik oder Mobilitätsversorgung – Lars weiß, dass er starke Partner an seiner Seite hat. Sein Motto bleibt: „Geht nicht? Gibt’s nicht!“ Denn Freiheit beginnt dort, wo Technik Grenzen überwindet.

Ich glaube, dass es sehr viel wert ist, zu sagen: ‚Ich will‘. Und wenn man es dann auch hinbekommt, ist das der Knackpunkt.

Wir sind Löwensteiner!

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Wir sind Teil von Löwenstein Medical, als starker Partner in der Patientenversorgung. Gemeinsam bündeln wir unsere Kompetenzen in Homecare, Medizintechnik und Rehatechnik, um Menschen bestmöglich zu versorgen. Denn bei uns stehen Menschen im Mittelpunkt.