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" style="border-bottom:1px solid white;"> Mehr Sauerstoff
Für Patienten mit zusätzlichen Sauerstoffbedarf wird das O2-Zuschaltventil mit einem "Click" adaptiert. Es verfügt über einen erhöhten Eingangsdruck bis 7 bar für den Einsatz in der Klinik und zu Hause beim Patienten.
VENTI-O2
Die grundlegenden Anforderungen an ein medizinisches Gerät sind in Normen definiert. Ihre Nichteinhaltung kann laut VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) als Nachweis unsachgemäßer Arbeit ausreichen - und gefährdet zudem die Sicherheit des Patienten. Die Norm DIN ENISO 10651 behandelt Beatmungsgeräte für die medizinische Anwendung. Dort heißt es u.a.: Wenn ein Oxidationsmittel in den Flow des Beatmungssystems eingeleitet wird, muss der Hersteller oder Betreiber dafür Sorge tragen, dass es zu keiner Rückatmung des Sauerstoffs in das Therapiegerät kommt, sollte die Sauerstoff-Konzentration 24% übersteigen.
Der Grund dafür liegt in der dann bestehenden erhöhten Brand- oder Explosionsgefahr. Funktioniert das Beatmungsgerät einwandfrei, "wäscht" der EPAP-Druck (Therapiedruck für die Exspiration) den Sauerstoff aus dem Ausatemsystem wieder heraus. Wenn aber das Gerät ausfällt, liefert die Sauerstoff-Quelle, die mit dem Beatmungsgerät nicht gekoppelt ist, weiterhin Sauerstoff an den Patienten. Dadurch kann der Sauerstoff in relativ hoher Konzentration in das Beatmungsgerät gelangen und so die Brand- und Explosionsgefahr dramatisch erhöhen.
Diese Gefahr besteht mit Weinmanns VENTI-O2 nicht. Das Zuschaltventil sorgt dafür, dass im Falle einer Gerätestörung der Sauerstoff in die Umgebungsluft abgegeben wird. Die Anwendung von VENTI-O2 ist einfach: In den Faltenschlauch des Beatmungsgeräts werden zwei kleine Schläuche integriert. Während der eine den Patienten mit Sauerstoff versorgt, misst der andere den Druck.