

Im Frühjahr gab WEINMANN/Hamburg gleich zwei Kooperationen bekannt: Zum einen das Projekt „ProVent-Heimbeatmung“ mit SANIMED/Ibbenbüren sowie eine Vertriebspartnerschaft im Bereich Critical Care (Klinikbereich) mit der Maquet Vertrieb und Service Deutschland GmbH. Wie Dr. Karl-Andreas Feldhahn (Geschäftsführender Gesellschafter Innovation & Technologie) mitteilte, läuft die Kooperation mit Maquet im Klinikgeschäft wie geplant seit dem 2. Quartal 2008. Alle notwendigen Schulungen seien mittlerweile erfolgt, die technischen Voraussetzungen erfüllt. Nun würden Vertrieb und technischer Service anlaufen. Der Fokus liegt auf Beatmungsgeräten. Beim Projekt „ProVent-Heimbeatmung“ seien SANIMED und WEINMANN dabei, die entsprechenden Versorgungsstrukturen aufzubauen. Erste Gespräche mit Ärzten und Kostenträgern verliefen erfolgreich. Gewürdigt werde von Kassenseite, dass es sich um ein innovatives Versorgungskonzept handle. Das Projekt „ProVent-Heimbeatmung“ soll 2009 konsequent ausgeweitet und ausgebaut werden.
Auf die Neuregelungen des § 128 SGB V („Depothaltung“) angesprochen, meinte Detlef Röseler (Leiter Business Unit Homecare bei WEINMANN), dass das bisherige System der Versorgung mit Hilfsmitteln zur Respiratorischen Heimtherapie eingespielt war und eine hohe Versorgungsqualität und -geschwindigkeit ermöglicht. Das werde mit der neuen Regelung des § 128 SGB V durcheinandergeworfen. Es gebe noch kein etabliertes Verfahren und es müssten neue Strukturen geschaffen werden. Die Kostenträger hätten auch ohne den § 128 SGB V die Möglichkeit, wirtschaftliche Versorgungsstrukturen zu schaffen“, so Röseler.
MTD-Verlag Amtzell, Auszug aus MTD-Instant 51/2008